Das Berufsbild und Berufsprofil
Der Zimmermann ist ein Beruf der Sparten Bauwesen und Holzverarbeitung. Ein Zimmermann fertigt, errichtet und repariert Bauwerksteile, wie Dachkonstruktionen, Fachwerk, Balkone und Veranden und Innenausbau (Wandverkleidungen, Fußböden und Holzdecken, Treppen, zusammen mit dem Schreiner), und auch ganze Bauwerke aus Holz (Block- und Fertighäuser, Nebengebäude – etwa Carports, Baracken, Lagerhallen, landwirtschaftliche Nebengebäude). Auch der Ingenieurholzbau (Brücken und ähnliches) gehört zum Berufsfeld. Daneben umfasst die Tätigkeit auch Verschalungen im Betonbau, Wärme- und Schalldämmungen sowie Feuchtigkeits- und Holzschutz.
Zu den Anforderungen an einen Zimmermann gehören die Fähigkeit, nach Bauzeichnungen zu arbeiten, Kenntnisse der Bauerrichtung und Bauplanung und Kenntnisse um das Material Holz. Die Beschäftigung findet hauptsächlich in Klein- und Mittelbetrieben, in Zimmereien, Holzbaubetrieben sowie Hoch- und Tiefbauunternehmen statt. Der Arbeitsmarkt für Zimmerleute ist von der Baukonjunktur abhängig und damit auch meist saisonalen Schwankungen (Saisonarbeit) unterworfen. Das Bauwesen erfordert auch die Bereitschaft zu Montagearbeit.
Der heutige Beruf teilt sich in die Arbeitsfelder Werkstatt (Vorfabrikation von Elementen, Lagerhaltung der Baumaterialien) und Baustelle (Außenmontage, Innenausbau). Die Arbeiten der Montagevorbereitung und Montage nennt man in der Zimmerei den Abbund.
Die Voraussetzung
In der Schweiz ist der Beruf ein Grundberuf. Die Ausbildung erfolgt in einer Zimmerei bzw. einem Holzbaubetrieb und in der Berufsfachschule, dauert (Stand 2014) vier Jahre, und schließt mit dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis Zimmermann/Zimmerin ab.
Die Weiterbildungsmöglichkeiten
Quelle: Wikipedia
Hier erhalten Sie einen umfangreichen Einblick in unseren Beruf:
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Quelle: Holzbau Schweiz